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Freiburg
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Identifier: p2geschichteder02krau
Title: Geschichte der christlichen Kunst
Year: 1896 (1890s)
Authors: Krauss, Franz Xaver, 1840-1901
Subjects: Christian art and symbolism
Publisher: Freiburg im Breisgau : Herder
Contributing Library: PIMS – University of Toronto
Digitizing Sponsor: University of Toronto

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ung zartester mütterlicher Liebe mit der Hoheit einerEmpfindung, welche Maria in jener Stunde zur geistigen Mutter all derkommenden starkmüthigen, durch kein Leid zu brechenden Nachfolger desKreuzes Christi machen sollte. Seelisch am tiefsten verwandt mit dieserAuffassung sind die ,Beweinungen der deutschen und niederländischen Kunst,wie diejenigen des ,Meisters vom Tode Mariae in Frankfurt (StädelschesInstitut), Schongauers (Stich), Rogiers van der Weydens (Altar im BerlinerMuseum), Memlings u. A. Von grosser Schönheit, aber echt spanisch indem ekstatischen Ausdrucke ist die Holzsculptur des Hernandez im Museumzu Valladolid (Fig. 241)3. Unter den Händen der Späteren, wie van Dycks,Rubens, so auch der Seicentisten Italiens (Sodoma) hat die Darstellungnicht gewonnen; und schon das isolirte Hinlegen des mit widerwärtigemNaturalismus behandelten Frohnleichnams (Holbein in Basel u. A.) kann nurals ein Abfall von dem Geiste der guten Traditionen bezeichnet werden, her- euiungHerrn.

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Fig. 240. Pietä. Angeblich von Michelangelo.Im Albergo dei Poveri zu Genua. 1 Detzel Fig. 175. 2 Vel. dazu Fkantz S. 204. 3 Photogr. Laurent. Neunzehntes Bach. vorgegangen aus dem Mangel an dem Verständniss dessen, weshalb diesSujet in der Barche des Mittelalters sich so grosser Beliebtheit erfreut hatte,iiegon* Ein drittes Vesperbild ist die Grablegung, bei der nicht bloss Joseph von Arimathaea (Matth. 27, 60. Mure. 15, 46), sondern auch Nikodemus(.luli. 19, 39) betheiligt und die heiligen Frauen anwesend waren (Luc. _!:;. 55).Sie wird in den ältesten Darstellungen der Evangelienhandschriften des10. und 11. Jahrhunderts zunächst nur unter Betheiligung des Nikodemusund .Joseph von Arimathaea im Ajischluss an die Kreuzabnahme dargestellt(Egbert-Handschrift Tat. 51 j Gotha; Bremen; Bamberg, jetzt Nebenjob München(im. 57. 58) und begegnet uns dann in S. Angelo in Forniis1. Nicht, wie dafiMalerbuch (S. 207) angibt, in einem aus dem Berge herausgehauenen Stein-

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Identifier: p2geschichteder02krau
Title: Geschichte der christlichen Kunst
Year: 1896 (1890s)
Authors: Krauss, Franz Xaver, 1840-1901
Subjects: Christian art and symbolism
Publisher: Freiburg im Breisgau : Herder
Contributing Library: PIMS – University of Toronto
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hter, die siebenKirchen in Asien, die Evan-gelistensymbole, die 24 Ael-testen, den thronenden Herrn,die vier Reiter, das Lamm,vielleicht auch die PalmenReichenden des 7. Kapitelsmit den Posaunenengeln des8. Kapitels, das Thier mit densieben Köpfen und zehn Hör-nern, das Lamm auf demBerge Sion, die Engel mitden Schalen, das grosse Ba-bylon auf dem Thiere, dasneue Jerusalem enthalten ha-ben. Das älteste und wich-tigste Denkmal eines voll-ständigen apokalyptischenCyklus bietet uns die Apo-kalypse der Stadtbibliothek in Trier (Cod. Nr. 31) aus dem 8. Jahr-hundert, welche bereits 74 Scenen enthält. Eine zehn andere Handschriftenumfassende spanische Gruppe aus der Zeit zwischen dem 9. und 12. Jahr-hundert hatDelisle 1879 3 besprochen; dazu gehört die von Frimmel4 ana-lysirte Turiner Handschrift aus dem 12. Jahrhundert mit 75 Bildern. Eineandere Richtung stellt zu Anfang des 11. Jahrhunderts die Bamberger Apo-kalypse mit 60 Scenen dar5. Besonders günstig stellt sich für die Illustra-

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Fig. 246. Herabkunft des Heiligen Geistes. (Griechisches Gemälde 1 Die Bedeutung der Psalterillustrationfür die Symbolik des hohen Mittelalters hatkürzlich Ad. Goldschmidt Der Albani-Psalterin Hildesheim und seine Beziehung zur sym-bolischen Kirchensculptur des 12. Jahrhun-derts (Berl. 1895) herausgestellt. 2 Vgl. jetzt die werthvolle Untersuchung Th. von Fkimmels Die Apokalypse in denBihlerhandschriften des Mittelalters. Wien1885. 3 Acad. des Inscr., Sitzung vom 4. Fe-bruar 1879. 4 A. a. 0. S. 39 f. 5 Ebd. S. 57. 23** 358 Neunzehntes Buch. tion dieses Buches das L3, Jahrhundert1. Auf Gemälden und Teppichen, anPussböden, in Glasfenstern, in Handschriften und Sculpturen (Chartres, Moissac,Amiens) wiederholen sich jetzi die apokalyptischen Scenen, deren selbständigReihen in den Blockbüchern des ausgehenden Mittelalters ihren Höhepunkterreichen. Länger al> diese selbständigen Reihen erhielten sich die apo-kalyptischen Dlustrationen der Bilderbibeln, wie die der Strassburger

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Title: Geschichte der christlichen Kunst
Year: 1896 (1890s)
Authors: Krauss, Franz Xaver, 1840-1901
Subjects: Christian art and symbolism
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Fig. 290. Alter Chor von Notre Dame zu Paris. (Nach Viollet-le-Duc.) Kreglingen, S. Leonhard in Frankfurt, Rufach, Spoleto (zwei an der Facade)erhalten. Auch frei auf dem Kirchhof stehende Kanzeln kamen vor (wieehedem Capistrans Kanzel, jetzt in S. Stephan, zu Wien: in Erfurt, öfter in Kraus, Geschichte der christl. Kunst. II. 31 Zwanzigstes Buch. einige Aussenkanzeln in S. !.i<-. Daa Evangelienbuch bezw. die übrigen Chorbücher lagen auf festen oderbeweglichen Pulten von Bolz oder aus Metallguss. Buger liese im 12. Jahr-hundert in §. Denis ein Broncepull d< r An vergolden, welches angeblich licllk lies Königs Dagoberl einFiguren

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war und di< I < stall eines von dender Evangelisten umgebenen Adlers hatte. Dass das 18. und 14. Jahrhundertsolcher Adlerpulte sich vielfach bediente, zeigen uns die Miniaturen; dieerhaltenen Elzemplare gehen nicht über das L5. Jahrhundert hinauf (Aachen[Fig. 291], Erkelenz, Düsseldorf, Dortmund, Marienfeld, S. Beverin zu Köln,S. Symphorien zu NTuits). Die Karthäuser in Dijon besassen ein Renaissance-Lutrin, das aus einer grossen, mächtigen Kupfersäule bestand, die einen vonden vier Thieren des Ezechiel umgebenen Phönix trug, Anderwärts war es die Figur eines Diakons, welche die Pulttafel trugMartin zu Heiligenstadt, II. Jahrhundert; Aul-hausen; Fritzlar). Daneben hatte man beweglichePulte aus Schmiedeisen, in Form eines X gebildet,die zusammenlegbar und oft sehr gefällig gearbeitetwaren, wie das Lutrin des Musee Cluny. Diese Pultewurden an Festtagen mit kostbaren Webereien oderTeppichen belegt, wie deren in den Domen zu Sens,Naumburg, im Kloster zu Ebstorf erhalten si

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