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Freiburg
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Identifier: p2geschichteder02krau
Title: Geschichte der christlichen Kunst
Year: 1896 (1890s)
Authors: Krauss, Franz Xaver, 1840-1901
Subjects: Christian art and symbolism
Publisher: Freiburg im Breisgau : Herder
Contributing Library: PIMS – University of Toronto
Digitizing Sponsor: University of Toronto

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riae oder der Maiestas Domini,welche den Artikel ,Ascendit ad coelumsedet ad dexteram Dei zum Ausdruckbringt, weshalb, wie wir oben sahen,die Himmelfahrtsscene aufs engstemit ihr verbunden erscheint, wie sieandererseits die Ueberleitung bildetezu dem folgenden Satz des Glaubens-bekenntnisses: Unde venturus est iudi-care vivos et mortuos. Dem entsprichtdie Entwicklung des Weltgerichtsbildesim Abendlande. Das älteste hier zuerwähnende wäre wol das von AbtBenedict nach Weremouth aus Italienmitgebrachte2, worüber uns aber jedenähere Kunde fehlt. Aber gleich diebeiden ältesten uns erhaltenen Denk-mäler zeigen den Rex gloriae, zunächstdie irische Miniatur in S. Gallen3 mit zwei Posaunenengeln, darunter dieApostel mit Büchern (8. Jahrhundert); und die Elfenbeinplatte des SouthKensington Museums zu London (9.—10. Jahrhundert)4 eine weitere Ent-wicklung, indem nun auch die Auferweckung der Todten, das Nahen derSeelen in Gestalt von Tauben, der die Beseligten an der Himmelspforte be-

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*:. -»; K±£±h Jki* J^tXM Fig. 247. Nebenjob Stuttgarter Elfenbein. (Nach Heideloff,Die Kunst des Mittelalters in Schwaben.) 1 Abbildung bei Heideloff Kunst desMittelalters in Schwaben (Stuttgart 1855)Taf. IX. 2 Vgl. oben I 472 und Beda Vita bb. abbat.WiremutL et Girv. 1. c.; ferner MabilloxAct. Ord. s. Bened II. — Dideon Hist. de Dieu p. 5. — Diehl Bulletin de correspond.hellen. VIII (1884) 275. 3 Vgl. oben I 619. — Keller in Mitth.d. Antiq. Gesellsch. in Zürich VII, 3 Taf. VI. * Westwood p. 116, Nr. 58. 112. Mas-kell Catal. p. 100. Die Ikonographie und Symbolik der mittelalterlichen Kunst. :!77 grüssende Engel auftreten, rechts die Höllenstadt mit dem die Verstossenenverschlingenden Ungeheuer erblickt wird. Die frühromanischen SculpturenFrankreichs beschränken sich zum Theil auf den von den Evangelistenemblemenumstandenen Kcx gloriae, unter welchem die beisitzenden Apostel geordmisind (Chartres); S. Gilles und Arles in der Provence geben ihn ebenso, mitHinzusetzung der Scheidim

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Identifier: p2geschichteder02krau
Title: Geschichte der christlichen Kunst
Year: 1896 (1890s)
Authors: Krauss, Franz Xaver, 1840-1901
Subjects: Christian art and symbolism
Publisher: Freiburg im Breisgau : Herder
Contributing Library: PIMS – University of Toronto
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-cruce) an den Feld-wegen , als Grenzzei-chen, die zu zerstörenoder zu verrücken dasreligiöse Gefühl schonverbot (bei den Fran-ken so bereits seit dem7. Jahrhundert), alsSieges- und Todeszei-chen auf Schlachtfel-dern (Schlachtfeld beiSeckenheim ; Königs-kreuz bei Göllheim;Konrads von Lichten-berg Steinkreuz beiFreiburg i. B.), endlichals Mordkreuz an derStätte, wo Todtschlagoder Mord begangenwar (Knielingen beiKarlsruhe)3. Es lag aufder Hand, dass ein soallgemeiner Gebrauchdes Crucifixes diesesmehr und mehr denEinflüssen nationaler oder subjeetiver Empfindung und Stilrichtung unter-werfen musste. Das zeigt sich sofort in der folgenden Periode. 8) Der gothische Typus stellt sich wol durchschnittlich erst seitMitte, hauptsächlich seit dem letzten Viertel des 13. Jahrhunderts ein undherrscht bei uns bis tief ins 16. Jahrhundert hinein. Die Uebergangszeit, welche sich zwischen den reinen romanischen Stilund die Gothik einschiebt, zeigt auch ihren eigenthümlichen Charakter in der

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Fig. 230. Weifenkreuz. Vorderseite.(Aus Neu man n, Der Reliquienschatz des Hauses Braunsehweig- Lüneburg.) 1 Vgl. Neumann Der Reliquienschatzdes Hauses Braunschweig-Lüneburg S. 65.Ferner S. 105 (Standkreuz des 13. Jahr-hunderts u. s. f.). 2 Vgl. K. Schroedek in Zeitschr. f. Kirchen-recht 1886, XXI. 3 Vgl. Mone in der Zeitschr. f. Gesch. d.Oberrh. VII 492. NYiinzclmtiS liiich. I Darstellung des Gekreuzigten. Als typisch anter den hier in Betracht kommendenCrucifixdarstellungen1kann das Altargemälde der Wiesenkirche zu Soesl I L225?)sgelten, wo im ganzen noch der romanische Typ festgehalten wird, aber dieFüsse bereits (ohne Nagelspuren) übereinander gelegt sind und die starkedramatische Erregung der das Kren/ umringenden Juden wie der heiligenFrauen schon auf die tiefgehende psychische Bewegung der gothischen Periodehindeutet; weiter die um 1180 gesetzte Kreuzigung des Missale aus derSammlung Culemann, jetzt im Kestner-Museum zu Hannover, auf welche wirnoch zurückzukommen haben un

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Identifier: p2geschichteder02krau
Title: Geschichte der christlichen Kunst
Year: 1896 (1890s)
Authors: Krauss, Franz Xaver, 1840-1901
Subjects: Christian art and symbolism
Publisher: Freiburg im Breisgau : Herder
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simo, sagt der üb.pontif. Diese ältesten Crucilix-bilder sind wol meist nur durch(1 ravirung oder Emaillirung, oderauf der Rückseite (so auf demLotharkreuz in Aachen und nochauf dem Ottokarkreuz) ange-bracht. Allmählich, häufiger wolerst seit dem 11. und 12. Jahr-hundert, wird der Körper desGekreuzigten ganz herausgear-beitet. Den Uebergang der einenzu der andern Uebung zeigt dasKreuz in S. Maria in Lyskirchenzu Köln1, wo ein Crucifix des12. Jahrhunderts über eine Gra-virung mit dem altern befestigtist. Die Angabe, dass die ur-sprünglich hinter dem Kreuz-altar in S. Michael zu Hildesheim aufgestellte Bernward-Säule ein Crucifixgetragen, dürfte irrthümtich sein; es wird sich auch hier nur um ein Kreuzgehandelt haben. Seit das Ciborium in Abnahme kommt, tritt, bei den gothischen Altären,ein anderer Modus ein, durch welchen der Altar vor Wind und Störung ge-wahrt wird. Der Altar ist von beiden Seiten und an der Rückwand vonTeppichen (Cortinae) umgeben, welche von eleganten

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Fig. 27C. Ciboriumsaltar im Dom zu Tran. (Xaeli dem Atlaskiivlil. Denkmäler des Mittelalters im Österreich. Kaiserstaat, i Engel oder Kerzen 1. c. p. 135 (wo auf die heidnischen Porta-tilia mit Simulacra hingewiesen wird) Ma-billon. Praef. I in saec. III SS. Ord. s. Bened.n. 78. — Kaiser Diss. hist. eccl. de alt.port. Ienae 1695. — Darcel Les autels port. (Didron Annales archeologiques XVI 77;ebd. IV 289). — Ausm Weerth Kunst-denkm. d. Rheinl. II 51. — Abel BulletinMos. VI 82. 137. 178; VII 179. 1 F. Bock Das heilige Köln Taf. 36 |n5 tragenden Säulchen gestützt sind (so in den Kathedralen von Paris, Amiens,Anas, S. Denis, auf dem Bilde des van Eyck in London u. s. f.). Di 96Disposition erweist sieli als äusserst graziös. Die Vorderseite bleibt frei underhält nur in der Fastenzeit eine den Altar verhüllende Decke (Fastentuch,Cortina quadragesimalis1). Vielleicht war schon das sogen.

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